Sunday, 28. june 2009 7 28 /06 /Juni /2009 18:30

Viele Leute träumen davon, ihr eigenes, ganz individuelles Computerspiel zu erstellen. Mit moderner Software von heute ist dies keinesfalls mehr ein Ding der Unmöglichkeit. Da ich mich selbst einige Jahre lang mit dem Thema Spieleentwicklung auseinandergesetzt habe, kann ich Ihnen nun einige Tipps und Empfehlungen zusammenfassen.

Grundsätzlich muss man für die Spieleentwicklung eine Programmiersprache erlernen. Aber keine Angst, es gibt heutzutage stark vereinfachte Sprachen, die speziell auf Spieleprogrammierung ausgelegt sind. Es bedarf meist nur einer kurzen Einarbeitungszeit bis man relativ einfach und schnell (in Stunden, Tagen, Wochen je nach Projektgröße) eigene Spiele entwickeln kann. Zu diesen Sprachen zählen unter anderen „DarkBasic Professional“, „PureBasic“ und „BlitzBasic“. Durch jeweils große Communities und entsprechende Literatur sind Hilfestellungen gegeben, die den Einstieg noch erleichtern.

Es gibt jedoch noch weitaus einfachere Möglichkeiten, ein Spiel zu erstellen. So genannte Gamemaking Software ermöglicht es Spiele „zusammenzuklicken“. Dabei braucht man überhaupt keine Programmiersprache zu lernen. Beispiele hierfür sind der „FPSCreator“ oder das „3D GameStudio“. Bei beiden besteht optional die Möglichkeit gewisse Verhaltensweisen von Gegnern und Objekten durch Skriptsprachen anzupassen.

Beide Wege, Spiele zu erstellen haben ihre Vor- und Nachteile. Bei den Programmiersprachen ist zu erwähnen, dass man um einen mehr oder weniger starken Arbeitsaufwand nicht herumkommt. Vorteilhaft ist hier hingegen, dass man wesentlich flexibler ist was das Genre und den Spielverlauf angeht. Man kann im Grunde jedes einzelne Detail im Spiel anpassen und verändern. Man ist einfach so gut wie nicht eingeschränkt.

Bei der Gamemaking Software ist es eigentlich genau andersrum. Man braucht weniger Einarbeitungszeit, da man sich nur mit der Software und deren Bedienung vertraut machen muss. Durch die Einfachheit muss man hier jedoch bei der Flexibilität stark Einbüßen. Man ist beschränkt in den Möglichkeiten, die Spiele zu modifizieren. Der FPSCreator ist zum Beispiel nur für First Person Shooter Spiele ausgelegt. Es gibt also keine Möglichkeit mit ihm ein Rennspiel zu erstellen.

Ich bin der Meinung, dass es sich eher lohnt, eine vereinfachte Programmiersprache zu erlernen, als auf ein Gamemakerprodukt zurückzugreifen. Zum einen kann man so weitaus mehr programmieren, als nur ein bestimmtes Spiel und zum anderen fällt einem später ein eventuell geplanter Umstieg auf eine andere Programmiersprache leichter.

von lhesse - veröffentlicht in: Computer
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Sunday, 28. june 2009 7 28 /06 /Juni /2009 14:25

Willkommen auf meinem Blog. Ich werde hier hauptsächlich über naturwissenschaftliche Themen wie Informatik, Mathematik, Biologie und Physik, aber auch Alltägliches, News und Sonstiges, schreiben. Dies ist zwar mein erster Blog, aber ich hoffe dennoch dass ich mit der Zeit die Interessen einiger Leser treffe. Bis es soweit ist und die ersten informativen Artikel veröffentlicht werden bitte ich noch um etwas Geduld.

Freundliche Grüße

Lukas

von lhesse - veröffentlicht in: Allgemeines
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